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WWS GT Chassis für DTSW Autos

Unsere neueste Chassis Generation ist für moderne Sportwagen geeignet. Die Grundplatte ist 70mm breit, der Radstand natürlich variabel. Die folgenden Bilder zeigen den Aufbau eines Wettbewerbsautos unter Verwendung eines DTSW Technik Kits mit den dafür abgestimmten Komponenten: von JP kommen die Felgen, Reifen, Zahnrad, Leitkiel, Motor, Achsdistanzen. Von JSR kommen die Felgeneinsätze, Silikon Motorkabel, Sakatsu Achse und Carbon Vorderachse, Pro Kugellager und natürlich das Chassis.

Das Chassis kommt bereits montiert, so daß wir gleich loslegen können.



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Alle Teile sind sorgfältig montiert, das Spiel am H-Träger oder dem Carbon Federelement ist genau eingestellt. Wenn sehr viel Grip auf der Bahn ist, sollte der "Wackel" am H-Träger um 0,5mm verkürzt werden, das macht man am besten mit einer Teflonscheibe.

Die Pro Kugellager passen exakt in die Kunststoff Achshalter vorne und werden in der Regel nur eingesteckt. An den hinteren Alu Achsböcken werden die Pro Kugellager mittels Sekundenkleber eingeklebt. Die Achse läuft sehr leicht, wenn man sie vorsichtig hin und herschiebt. Nun kann das Zahnrad auf die Achse geschraubt werden.



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Es empfiehlt sich, an die Pro Kugellager eine kleine Distanz anzulegen, die genau den Durchmesser des Kugellagerringes hat. Mit CfK Glasfaser Distanzen kann nun die richtige Achsbreite eingestellt werden. An der Vorderachse verwenden wir unsere präzise Carbonachse. Achten Sie darauf, dass die Madenschrauben der montierten Räder einmal oben und einmal unten sitzen. So ist die Achse schon ein wenig "ausgewuchtet" und dreht sich sauber, bis sie auspendelt.



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Unser Augenmerk richtet sich nun auf das Chassis. Wir sollten die Federn und deren Führungen am Federelement überprüfen. Bei leichtem Anheben des Federelementes rechts oder links darf nichts "haken", die Federn müssen frei beweglich sein und die Hülsen sollen sehr leicht im Loch des Carbon Federelements auf und ab gehen. Die mittlere Feder soll ebenfalls sehr leichtgängig sein, wenn man das Federelemet vorne nach unten drückt. Jegliches Haken, Klemmen oder unsauber auf und ab gehen verhindert ein präzises Kurvenfahren und lässt das Auto einfach nur "schlecht liegen".



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Wichtig ist die Leichtgängigkeit der Feder über der Hülse und der Hülse wiederum im Loch des Carbon Federelements.


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Nun kann der Motor montiert werden. Schrauben Sie zuerst den Motor mitt zwei Inbusschrauben am Motorhalter fest, zuerst nur lose. Drücken Sie nun den Motor und das Fahrwerk gemeinsam auf die Platte (Einrichtplatte, Glasplatte, ebene Fläche), damit die Motorunterseite bündig mit dem Chassis aufliegt. Erst jetzt ziehen Sie die Imbusschrauben an Motor und Motorhalter fest. Wichtig ist nun das richtige Einstellen des Getriebespiels. Seitdem ich nicht mehr rauche, "schnorre" ich mir von dem ein oder anderen Raucher ein Staniol Zigarettenpapier. Das schneide ich in dünne Streifen, nehme einen davon doppelt und klemme das Papier zwischen Ritzel und Zahnrad. Durch leichten Druck zwischen Daumen und Zeigefinger drücke ich den Motor samt Ritzel gegen das Zahnrad. Jetzt noch mit der dritten freien Hand eine Motorhalter Schraube von unten festgezogen, fertig ist das perfekte Getriebespiel. Durch drehen der Hinterachse fällt das Paper heraus, man kann den Sitz nochmals überprüfen und die Schrauben des Motorhalters endgültig ins Chassis drehen.



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Jetzt geht es an die Leitkiel Montage. Wir schneiden ein Gewinde auf den JP Cut Down Leitkiel, unterlegen mit einer dicken Distanz, legen oben eine dünne Distanz drauf und schrauben die Messingmutter auf das Gewinde. Achten Sie darauf, dass der Leitkiel nur ein wenig Spiel hat.



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Wie man auf dem Bild erkennt, wurden die neuen dünnen Silberschleifer verwendet, die gekürzt, auf den meisten Holzbahnen hervorragend funktionieren.Das Silikonkabel wird nur in den Schacht am Leitkiel gesteckt und mittels der Schleifer fixiert. Das Motorkabel verlege ich in der Regel mittig, fixiere es mittels Tape am Chassis und achte darauf, dass sich der Leitkiel extrem leicht bewegt und immer in die gerade Ausgangsstellung zurückkommt. In der Zwischenzeit haben wir die gerade geschliffenen und kantigen Räder montiert.



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Wenden wir uns jetzt der vermeintlich schwierigsten Sache zu, dem Ausrichten der Karosserie auf dem Chassis und die Montage der Karohalter. Nichts ist entscheidender als diese Montage, damit das Auto später eine optimale Strassenlage hat. Der sogenannte "Karosseriewackel" entscheidet über die Kurvengeschwindigkeit, das "Mitnehmen" von Geschwindigkeit auf die Gerade und den mechanischen Grip. Sorgfältiges Unterlegen der Karosserie von allen Seiten, immer wieder Prüfen des Zwischeraums Reifen-Radausschnitt und ein perfektes Einkleben der Karohalter sind Voraussetzung für ein Top-Auto.



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Nun ist das Chassis komplett montiert, die Karohalter sind in der Karosserie und der finale Test hat ergeben, dass sich die Karosserie bei den kleinsten Berührungen perfekt hebt und senkt. Wackelt die Karosserie "diagonal", dann hilft alles nichts: Karohalter wieder raus und auf ein Neues. Wir haben eine Carrera Corvette genommen, ein beliebtes und günstiges Modell, das bei uns im Club immer noch gute Ergebnisse abliefert.



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Soweit zum relativ einfachen Bau eines DTSW Renners mit unserem neuen WWS GT Chassis, das sich bei ersten Einsätzen schon bewährt hat. Platz zwei und drei beim DTSW Challenge Lauf in Bischofsheim.



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