Startseite HISTORY NEWS DSC CUP LEMANS CHALLENGE MARTINSVILLE NASCAR RACES WIE MACHE ICH... IMCA SLOTRACING OLDIES BUT GOODIES GALLERY IMPRESSUM LADENGESCHÄFT SHOP

WIE MACHE ICH...:



Themen:
Weißwandreifen, blue and gold Streaks
Challenger GT 1 Chassis
WWS Renault auf neuem Chassis
WWS GT Chassis für DTSW Autos
Schöler 5513D GT und 5518D GT
Montage Leitkiel am miniZett 1 und 2 Chassis
Cheetah Competition Coupe - Baubericht
Bau eines Formel nach FNS Reglement
Neue Fahrerfiguren von JENS SCALE RACING
Montage Kyosho GT1 auf Jens miniZett Chassis
Stockcars - Martinsville 500 - Der Baubericht
Chassisaufbau mit Schöler Professionell Parts
SPP Schöler Professionell Parts
Doppelfederung Striker- Montageanleitung
Clubautos auf "miniZett 1" Chassis
McLaren Formel auf miniZett 1 Chassis
Aufbau einer DSC Kl.1 Corvette
Mini.Z Corvetten RTR
DSC Chassis
Mini Z - Positiv/Negativ-Federung
Sprayglue oder wie...
Auspuffrohre - Sidepipes
Fahrerfiguren
Cockpits


DSC Chassis

In der laufenden Saison habe ich einmal Schöler Striker Chassis mit der mittlerweile auch im Handel erhältlichen Messingplatte gebaut. Zuerst als Test gedacht hat sich das ganze Paket als sehr schnell erwiesen. Und was noch wichtiger ist, die Autos sind vom Fahrverhalten auch ruhiger geworden. Das zeigt sich besonders in Kurven. Langsame Kurven werden deutlich unkritischer durchfahren und das Auto nimmt bei der Beschleunigung die Geschwindugkeit mit aus der Kurve. Und bei schnellen, großen Kurven verhält sich die Strassenlage absolut problemlos.

Sicher sind viele Komponenten wichtig, damit ein Chassis auch optimal funktioniert. Niemals wird man die berühmten "2 Zehntel" mit einer Massnahme finden - aber in Summe kommt man schon in den Bereich deutlicher Zeitenverbesserung.

Die Grundplatte: entgraten, sonst nichts. Sie ist gefräst und dadurch extrem genau. Nochmals prüfen, ob die gesenkten Löcher alle gleich tief gebohrt sind, damit später die Senkkopfschrauben auch "versenkt" sind.

Der Hinterachshalter: ist gefräst, ob der normale oder der extra breite 36mm Halter sind ebenfalls aus Alu gefräst, Passgenauigkeit 100%. Kugellager verklebe ich nicht mehr, die halten absolut perfekt.

Der Vorderachshalter: da nehme ich wahlweise den 44mm breiten oder auch schon mal den 57mm breiten aus Alu, passt natürlich nur bei Porsche 917, Ferrari 612 oder ähnlich breiten Autos. Vorteil: die Vorderachse (die eigene aus Carbon) ist extrem weit aussen "angelenkt" und stabilisiert das Fahrzeug.

Der Motorhalter: ist natürlich mein eigener, der aus Alu gefräst ist und von den Genauigkeit keine Zweifel aufkommen läßt.

Die Felgen: unsere eigenen 15" Felgen sind sehr präzise gedreht, Rundlauf sehr gut und vorallem wie die Achsen in die 3mm Bohrung "flutschen"....

Die Reifen: vorne JP harte Moosis, die ich normalerweise nicht versiegele. Hinten haben sich mittlerweile die Wiesel 10 Obzid bei mir durchgesetzt.

Das Federelement: ist aus GfK, 1,5mm stark und damit auch absolut verwindungsfrei. Ich arbeite mit den Resch T-Hülsen in 4,5mm Länge und weichen Federn an den vorderen Punkten. In der Mitte nehme ich eine normale 2,5mm Schölerhülse, ohne Feder.

Der H-Träger: ist bei den beiden Chassis aus 1,5mm GfK, stabil, präzise und mit dem richtigen Längsspiel eingestellt. Auch hier arbeite ich mit den T-Hülsen, 2,5mm und einer 0,5mm Distanz.

Das Getriebe: immer noch habe ich die Sakatsu Ritzel am liebsten, sie passen perfekt zu den JP Gears und sorgen für einen vibrationsarmen Lauf, wenn man das Getriebespiel ordentlich eingestellt hat und auch die Hinterachse ein wenig Spiel hat.

Der Leitkielhalter: ist bei mir immer aus dem original Schöler Kit. Warum: den kann man vorne ganz leicht durch vorsichtiges Biegen anheben, so daß der Leitkiel vorne ein wenig hochsteht. Das führt dazu, dass die Schleifer von hinten nach vorne "abbrennen" und ich deutlich weniger Reibung auf der Litze habe.

Der Leitkiel: In der Regel ist der grüne JP unsere erste Wahl, doch Sohnemann Alexander hat diesmal die Slick 7 verbaut...

Die Kleinteile: sind besonders wichtig: JP Spacer zum Einstellen des Achsspiels, flexible Silicon Motorkabel, damit der Leitkiel auch immer wieder in die gerade Ausgangsposition zurückkommt, hochpräzise und zuverlässige Kugellager für ein "endloses" Drehen der Achsen usw.

Die Tipps: immer auf einen leicht drehenden und beweglichen Leitkiel achten, der H-Träger muß an allen 4 Auflagepunkten auch wirklich gleichzeitig aufliegen und das Federelement muß leichtgängig sein.

Damit sollten die gebauten Chassis hervorragend funktionieren.



Nach oben

D I E   N E U E N   M E S S I N G C H A S S I S   D E R   S A I S O N 



Nach oben