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Martinsville 2017

1 .   M A R T I N S V I L L E   D I E   N E U N T E 



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B E R I C H T   1 

Bereits zum 9. Mal hatte die IG Slotracing Wiesbaden zum Kult-Rennen „Martinsville 500“ in den nahe Wiesbaden gelegenen Weinort Eltville-Martinstahl eingeladen.

Einige der ursprünglich gemeldeten Teilnehmer mussten zwar leider kurzfristig absagen, dennoch war mit 27 Startern vor Ort ein mehr als ansehnliches Starterfeld zustande gekommen.

Aus München waren Donald, Manfred und Uwe angereist. Letzterer löste damit – wie überliefert wurde - ein altes, mit Blut unterschriebenes Gelübde ein. Gerry und Seb sind ja mittlerweile fester Bestandteil des MV500 und waren auch diesmal aus Ingolstadt gekommen. Björn hatte mit Lienhard eine Fahrgemeinschaft gebildet und sich aus Berlin auf den Weg gemacht. Besonders freuten sich die Veranstalter, dass mit MV500-Debütant Roger erstmals seit einigen Jahren auch die Schweiz wieder vertreten war. Das Ensemble der Fernreisenden wurde durch Marcel aus Offenburg komplettiert.

Hierzu gesellten sich als „Mittelstreckler“ Ingo und Neal aus Gießen sowie Tom und Jörg aus Hockenheim.

Hinzu kamen noch aus dem erweiterten Rhein-Main-Gebiet Axel, Christian, Günter, Hans Werner, Marcus, Peter und Ralf sowie sieben Mitglieder der ausrichtenden IG (Basti, Dieter, Leon, Markus, Matthias, Michael, Thomas).

Bereits am Freitag um 15 h war reichlich Betrieb an der Bahn. Viele Fernreisende waren besser durch den Freitagsverkehr gekommen als befürchtet und entsprechend früh vor Ort. Den ganzen Nachmittag gab es bei jedem weiteren Neuankömmling ein großes Hallo, wie auf einem großen jährlichen Familientreffen und auch Debütanten wurden sofort ohne weitere Formalitäten eingebürgert.

Ansonsten wurde natürlich reichlich trainiert (erstaunlicherweise überwiegend auf der Holzbahn, die eigentlich (fast) jeder (fast) kann…) und abgestimmt. Die Fahrzeugabstimmung ist bei MV500 immer etwas kniffelig, was auch den Reiz des Formats ausmacht. Schließlich muss das Setup auf zwei vollkommen unterschiedlich Strecken-Charaktere ausgerichtet werden.

Neben der Strecke war der Abend geprägt von viel freundschaftlichem Plausch, Fachsimpelei und Konkurrenzbeobachtung in gelöster Atmosphäre. Und natürlich ging das eine oder andere Bud zur guten Gulaschsuppe oder zum Brötchen über die Theke, bevor gegen Mitternacht der Kehraus erfolgte.



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2 . A L L E   2 7   T E I L N E H M E R A U T O S 



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B E R I C H T   2 

Am Samstag gab es ab 9 h nochmal die Möglichkeit ein paar Trainingsrunden zu drehen, die letzte Setup-Änderung auszutesten (manche sollte sich dabei dann doch als die vorletzte erweisen), bevor es um 11.30 h hieß: „Strom aus“ und „Abnahme“.

Die technische Abnahme verlief ohne große Beanstandungen. Kleinere handelsübliche Feststellungen konnten i. d. R. kurzfristig beseitigt werden, so dass schließlich 27 regelkonforme Autos im Parc Ferme landeten.

Nach der 3-Runden-Quali auf der Holzbahn wurde das Starterfeld in 6 Startgruppen geteilt. Die drei schnelleren Gruppen starteten in der Mittagssession auf der Holzbahn (dies hatte Quali-Sieger Peter so bestimmt), die langsamere Hälfte auf der Carrerabahn.

Während die Rennleiter Winni und Alex die Software mit den entsprechenden Gruppeneinteilungen fütterten, stärkten sich die Teilnehmer nochmal für die bevorstehenden Herausforderungen mit leckeren Hamburgern und Dessert.

Parallel wurde beim BoS-Wettbewerb der erste Sieger des Tages ermittelt. Es waren einige überaus gefällig gebaute Modellbau-Kunstwerke dabei (vor allem aus Berlin und dem Süden), der Sieger war aber dann doch recht eindeutig. Dazu später mehr.

Um 13 h erfolgte dann schließlich der Rennstart der Mittagsession. Nachdem alle Gruppen ihren ersten Lauf absolviert hatten, wurden die Bahnen getauscht. Dabei erfolgte ein Regrouping innerhalb der Starthälften, so dass jeder Fahrer wieder mit seinen unmittelbaren Konkurrenten zusammen Schulter an Schulter im Nahkampf an der Bahn stand. So wurde gegen 16.30 h die Abendsession angepfiffen.

Den Rennverlauf in seiner jeweiligen Gruppe hat sicherlich jeder Fahrer mit seinen eigenen Höhen und Tiefen anders erlebt. Hier möge sich jeder seinen eigenen Bericht schreiben oder denken. Insgesamt verliefen die Läufe sehr zügig (vergleichsweise wenig Chaos!) und harmonisch.

In der Mittagssession hatte Lienhard auf der Holzbahn Probleme mit dem Motor und musste eine längere Reparaturpause nehmen. Damit war natürlich die Gesamtwertung für ihn nicht mehr zu retten. Was unter anderen Umständen möglich gewesen wäre, zeigte er dann in der Abendsession mit neuem Motor auf der Carrerabahn. Manfred musste in der Abendsession das Rennen vorzeitig abbrechen. Das Auto hatte wohl Männergrippe oder einen vergleichbar tödlichen Defekt. Basti zog kurz vor Schluss den Stecker, weil sich das Auto irgendwie nicht mehr dem Willen seines Fahrers beugen wollte und offensichtlich eigene Ziele verfolgte. Alle anderen Fahrer konnten das Rennen regulär und ohne größere Zwischenfälle beenden.



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3 . I M P R E S S I O N E N 

     
     


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B E R I C H T   3 

Bereits wenige Minuten nach der letzten Zielflagge stand gegen 19.30 h das offizielle Endergebnis fest und man konnte zum Ausklang schreiten. Amts- und Würdenträger wurden in Stellung gebracht und unter Moderation von IG-Clubchef Matthias nahm NASCAR124-Official Center/West Dieter die Siegerehrung vor.

Über den Wanderpokal „Best of Show“ für den Modellbau freute sich Uwe, der mit einem wunderschönen „Mountain Dew“-Dodge den Vogel abgeschossen hatte und hierfür mit vielen Wertungshölzchen aus dem Teilnehmerfeld belohnt (heutzutage sagt man wohl „geliked“) worden war. Angeblich soll der Klarlack des Siegerautos zum Wettbewerbsbeginn sogar schon oberflächentrocken gewesen sein, was nach glaubwürdigen Darstellungen von anonymen Szenekennern aus dem unmittelbaren Umfeld des Preisträgers durchaus Nachrichtenwert hat, da er wohl sonst die Just-In-Time-Fertigung in der Hardcore-Variante bevorzugt.

Dass beim BoS-Wanderpokal die Betonung auf „Wandern“ liegt, zeigt sich übrigens, wenn man die Reiseroute des Potts verfolgt. Die schönsten Autos wurden in den bisherigen MV500-Auflagen immer im Süden und in Berlin gebaut, so dass der Pokal schon reichlich Pendel-Meilen auf dem Konto hat.

Nachdem der BoS-Applaus verebbt war, wurden die Pokale für die kombinierte Rennleistung auf Holz- und Carrerabahn übereicht.

Etwas unverhofft und nicht nur für sich selbst überraschend, fand sich Berichterstatter Thomas trotz der starken Konkurrenz auf dem 3. Gesamtrang wieder. Im Vorfeld war eher auf ein barmherziges Mittelfeldplätzchen spekuliert worden und auch die Trainingseindrücke vom Freitag hatten eher darauf hingedeutet. Aber wenn das Glück kommt, soll man ihm ja bekanntlich einen Stuhl hinstellen…

Den 2. Gesamtrang hatte sich Markus insbesondere durch eine bärenstarke Leistung auf der Carrerabahn erkämpft. Durchaus zum Favoritenkreis zählend, hatte er sich mit Platz 3 auf der Holzbahn bereits eine gute Ausgangslage verschafft, um anschließend seine profunde Ortskenntnis auf der Plastikstrecke auszuspielen und hier die beste Tagesleistung aller Teilnehmer abzuliefern.



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4 . H I G H   Q U A L I T Y   A N D   D E T A I L   C A R S 



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B E R I C H T   4 

Der alte Champion ist der neue Champion. NASCAR-Rhein-Main-Dominator Peter konnte seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Er hatte einmal mehr ein goldenes Händchen bei der anspruchsvollen Kompromissabstimmung seines Autos für zwei so unterschiedliche Strecken bewiesen und diesen Vorteil mit zwei nahezu fehlerfreien Fahrten in Rundenvorsprung umgemünzt.

Die inoffizielle Generationenwertung ging übrigens 2:2 aus. Aus den vier angetretenen Vater-Sohn-Gespannen konnte sich lediglich Seb bei Old Gerry für die Niederlage im letzten Jahr revanchieren und Neal landete vor Ingo. Die anderen Familien-Duelle entschieden „die Alten“ für sich.

Zum Ausklang ging noch ein dickes Dankeschön der Veranstalter und Teilnehmer an Sigrid und Melanie für das tolle Catering sowie an Alex und Winni für die jederzeit souveräne Rennleitung. Während im Falle der Herren Händedruck und Applaus der Teilnehmer Belohnung genug sein mussten, wurde den Damen gegenüber der Dankbarkeit zusätzlich sichtbar Ausdruck verliehen. Blumen und zugehörige Knuddeleinheiten wurden von Markus mit Inbrunst verabreicht, der diese Pflicht immer wieder gerne übernimmt. Dass er nur deswegen überhaupt seit Jahren mitfährt, ist aber ein Gerücht, dass entschieden zurückzuweisen ist.

Ausblick: Im nächsten Jahr wird die 10. Auflage „Martinsville 500“ stattfinden. Der Termin steht schon fest (07./08.12.2018). Zum Jubiläum werden sich die Veranstalter das eine oder andere einfallen lassen, um Veranstaltung zugleich MV500-typisch und doch irgendwie besonders werden zu lassen. Am besten gleich den Termin in den Kalender eintragen!

In eigener Sache: diesen Bericht schrieb in gewohnter Art und Weise unser Thomas Siekmöller, Chapeau! Danke und Grats für den tollen 3. Platz!



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5 . B E S T   O F   S H O W   U N D   S I E G E R 



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E R G E B N I S 



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