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2 . L A U F   I N   B I S C H O F S H E I M 

Der zweite Lauf bei den Rheinhessen versprach das genaue Gegenteil von Gießen zu werden: reichlich Glue auf der Bahn sorgte am Freitagabend für eher verzögerten Antrieb und Beschleunigung, doch bald hatte man die „Pampe“ gut verteilt und die Zeiten ließen rekordverdächtige Rundenzeiten erwarten.

Am Samstagmorgen waren die meisten Teilnehmer damit beschäftigt, die Autos final auf die Hochgeschwindigkeitspiste abzustimmen. Der Reifenschliff spielte im Gegensatz zu den Gripverhältnissen in Gießen eher eine untergeordnete Rolle, da der Haftmittelauftrag für die meisten Teilnehmer und deren Fahrzeuge optimal war.

Nach belegten Brötchen zum zweiten Frühstück schickte man sich an, die technische Abnahme durchzuführen. Diese verlief von Jürgen und Dieter sowie Ralf B. durchgeführt, recht unspektakulär, bis auf einen Kollegen, der wohl eine defekte Waage in seinem Slotkoffer hat: fast 10 Gramm Gewicht fehlten an seinem Einsatzauto. Aber auch das wurde eher schmunzelnd und mit viel Gelächter und dummen Sprüchen der Umstehenden zur Kenntnis genommen – wer den Schaden hat…

Zwischenzeitlich hatten diesmal drei neue Juroren aus dem Teilnehmerfeld ihre Arbeit getan und schließlich zwei Slotcars auserkoren, die diesmal zum Best of Show gewählt wurden. In der Klasse 1 fiel das Votum sehr klar auf den Opel GT von Ralf Z. In der Klasse 2 gab es wohl ein Kopf an Kopf Rennen zwischen den beiden neuen Lolas von Dieter und Jürgen – mit dem besseren Ende für Jürgen. Auch im Rennen sollte dies ein Duell geben und werden….



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Mittagspause, die bekannte Bischemer Pasta mit viel Gemüse und Fleisch sorgte für volle Bäuche. Doch der Rennleiter rief zur Qualifikation: Platz 1 für Robert Schulz und den schönen blau/roten Chevron B8 vor Papa Schulz in der „nicht kaputt zu kriegenden immer sauschnellen Cheetah“ sowie Dieter und Andreas. Im rennen dominierte dann Robert Schulz nach Belieben, obwohl er gefühlte zehn Abflüge hatte, die ihn jeweils drei Strafsekunden einbrachten. Ja, wir fuhren diesmal erstmalig in der Region Mitte nach dem Prinzip, Abschalten, drei Sekundeden stehenbleiben, keine Einsetzer, keine Spuraufkleber, keine Hektik. Am Ende gab es gemischte Eindrücke und Gefühle, aber eine Testsession an diesem Tag war durchaus einmal gerechtfertigt, um das auch einmal gemacht zu haben. Das Ergebnis war dann auch exakt dem Qualifying entsprechend auf den ersten Plätzen.

In der Klasse 2 nahmen wir eine Anregung aus dem Süden auf und machten ein Qualifying mit den Sportwagen und Prototypen, auch hier wieder eine schnelle Runde aus drei zu fahrenden. Dieter holte die Pole knapp vor Jürgen und Robert. Im Rennen zeigte Schulz Junior dann eine um Klassen bessere Fahrt als in Klasse 1 und siegte schließlich vor Dieter und Jürgen. Besonders zu erwähnen sind die deutlichen Verbesserungen sowohl in bautechnischer als auch fahrerischer Qualität bei einigen Teilnehmern, da möchte ich gerne stellvertretend einen herausheben: Thilo war richtig gut unterwegs mit seinen sehr schönen und auch sicheren Autos.

Ein sehr relaxter und angenehmer Nachmittag unter Freunden ging zu Ende, mein Dank gilt den Jungs (und Mädel) vom MSCB, den Teilnehmern und Ralf B., der einmal mehr für die guten Rahmenbedingungen von Essen bis Computer gesorgt hat, thanx Ralf! Wir sehen zum nächsten Rennen in Hockenheim, am 8.6.2019.



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1 . L A U F   I N   G I E ß E N 



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Zum zweiten Mal hintereinander begann die Saison zur DSC Mitte wieder bei den Sportfreunden Mittelhessen in Gießen. Die Bahn war ein wenig mit Haftmittel versehen worden, da am Trainingssamstag vor 2 Wochen zu wenig Grip vorhanden war. Die Verhältnisse waren im Trainih´ng in Ordnung, doch dazu später mehr.

Nach reichlich Übung am Vormittag hatten alle Ihre Fahrzeuge top abgestimmt, man kam kurz vor Mittag zur technischen Abnahme. Die verlief problemlos, danke an die Teilnehmer, die Ihre Autos gut vorbereitet und zum ersten Lauf der Saison auch repariert haben. Auch die Räder hatten die richtigen Größen, die Juroren konnten somit ein 2019er „ok“ in den Wagenpass eintragen.

Nach herzhaftem Chili und einer gemütlichen Mittagspause wählte ein Dreier-Gremium die beiden besten Autos im Concours d’Elegance. Sieger in der Klasse 1 wurde die neue Corvette Roadster von Jürgen Schulz, in der großen Klasse siegte unser DSC Neuling Ole Herholz, der sein allererstes Auswärtsrennen überhaupt bestritt. Gratulation an die beiden!



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Im Qualifying setzte sich Robert mit einer 7,0er Runde klar auf Position 1.

Die Rennen waren auf der sehr schnellen, aber auch ein wenig mit Tücken gespickten Bahn äußerst spannend. Die Reifen spielten mal wieder eine große Rolle, denn bereits nach der Hälfte der 36 Minuten Fahrzeit hatten die meisten schon Probleme mit dem Grip. Da hatte der eine Glück, der andere totales Pech, denn die Rundenzeiten wurden teilweise bis zu 8/10 Sekunden langsamer.

Frank und Dieter hatten gute Slicks erwischt und landeten aus der zweiten Startgruppe schließlich auf Position drei und vier. Nur die beiden schnellsten aus der Topgruppe, Robert 1 und Robert 2 waren schneller unterwegs. Aber wer war vorne? Robert Ries überholte den mit extrem unfahrbarem Auto kämpfenden Robert Schulz, der sich mit einem „wie ein Dackelschwanz wedelndem Cheetah Coupe“ ins Ziel rettete. Herzlichen Glückwunsch an R.R., der damit seinen zweiten Einzelsieg in der DSC Mitte holte.

Nach einer kurzen Pause starteten die Boliden der Klasse 2. Viele ahnten nichts Gutes, wie wird der Grip sein? Antwort: eher kein Grip. Deshalb wurde das Klassement nochmals komplett durcheinander gewirbelt, man war schon auf das mögliche Gesamtergebnis gespannt. Denn Platz 9 und 1 oder Platz 1 und 6 waren eher unübliche Platzierungen, deshalb war es dann schließlich wie eine Wundertüte, wer denn am Ende wo rauskam.

Lange Rede, kurzer Sinn. Die ersten Vier der Klasse 2 lagen innerhalb einer Runde, genauer, innerhalb von 20 Metern. Michi Wilke siegte vor Tristan, Frank und Robert Schulz.

Und wie sah es nun am Ende aus? Robert siegte im Gesamt. Und wie auch in der Klasse 1 hatte Robert Ries die Nase vorne! Sein erster Gesamtsieg in der DSC! Da strahlte aber jemand richtig, feine Leistung!

Ein absolut angenehmer Nachmittag ging zu Ende, nette Leute bei guter Verpflegung, tolle Gespräche, ein stinknormaler Plastikbausatz als Best of Show, ausgesprochen schwierige Streckenverhältnisse und ein Nachhauseweg, der mit Orkanböen und Regen, der seitlich kam, werden uns noch lange an den Saisonauftakt in Gießen denken lassen. Schön war’s, bis zum nächsten Lauf in Bischofsheim.



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